Porträt von Saina Veigel

Saina Veigel

Senior Technical Writer · tekom-zertifiziert

Struktur für technische Information – lesbar für Menschen, belastbar unter Regulierung, verlässlich für KI.

Ich analysiere und strukturiere Produktinformation für Maschinen, MedTech und andere regulierte Umgebungen. Darauf baut alles Weitere auf: Die vier Schwerpunkte unten zeigen, wohin diese Grundlage führt, verbunden durch die Informationsarchitektur.

Ich bin Ihre zentrale Ansprechperson. Ich analysiere und strukturiere Ihre Inhalte und übernehme danach die jeweilige Aufgabe. Ich lebe in der Schweiz und arbeite dort im Angestelltenverhältnis, für Organisationen im Ausland freiberuflich.

Schwerpunkte

Vier Schwerpunkte, eine verbindende Disziplin

In der Praxis überschneiden sich diese Bereiche. Die Informationsarchitektur hält sie zusammen: Sie legt fest, wie Inhalte gegliedert, benannt, verknüpft und gefunden werden. Die Schwerpunkte umreißen Arbeits- und Interessensfelder, keinen Katalog sämtlicher Spezialleistungen.

  1. Informationsarchitektur und Semantik

    Die Ebene unter dem Text, die Inhalte auffindbar, wiederverwendbar und maschinenlesbar macht. Ich behandle sie als eigenständiges Fachgebiet, nicht als Nebenprodukt des Schreibens.

    Informationsarchitektur

    In der technischen Dokumentation bedeutet das Topic-Strukturen, Metadaten und Terminologie, die in XML-basierten Systemen tragfähig sind. In der Sicherheits- und Regulierungsarbeit bedeutet es, dass sich eine in der Risikobeurteilung ermittelte Gefährdung bis zum Warnhinweis in der Anleitung zurückverfolgen lässt. Im Learning Design bestimmt sie die Abfolge der Module.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Inhalte lassen sich nur finden, wiederverwenden und prüfen, wenn ihre Struktur festgelegt ist und nicht dem Zufall überlassen bleibt.

    Was: Topic-Strukturen, Inhaltsmodelle, Metadaten und Navigation sowie die Verknüpfungen, die von einer Gefährdung in der Risikobeurteilung zum Warnhinweis in der Anleitung führen.

    Wie: Ich analysiere vorhandene Inhalte und Prozesse und gliedere, benenne und verknüpfe die Inhalte dann so, dass gemeinsame Teile einmal gepflegt werden und Varianten kontrollierbar bleiben.

    • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm
    • Variantenmanagement

    Was, wenn: Ändern sich ein Produkt, eine Vorschrift oder ein System, zeigt eine klare Struktur, welche Module betroffen sind, statt dass jedes Dokument durchsucht werden muss.

    Semantische Systeme

    Glossare, kontrollierte Terminologie, Taxonomien und Wissensgraphen, die einem Begriff über Dokumente, Sprachen und Systeme hinweg eine eindeutige Bedeutung geben.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Bedeutet ein Begriff in verschiedenen Dokumenten Verschiedenes, ziehen Menschen und KI-Systeme aus denselben Inhalten unterschiedliche Schlüsse.

    Was: Glossare, kontrollierte Terminologie, Taxonomien und Wissensgraphen, die jedem Begriff über Dokumente, Sprachen und Systeme hinweg eine eindeutige Bedeutung geben.

    Wie: Ich erarbeite das Konzept: welche Begriffe es gibt, wie sie zusammenhängen und was sie nicht bedeuten dürfen. Die technische Umsetzung gehört nicht zu meinem Leistungsumfang.

    • Semantik und Ontologie (konzeptionell)
    • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil

    Was, wenn: Rufen KI-Systeme Inhalte ab, begrenzt eine festgelegte Bedeutung, wie weit sich eine Antwort von der Quelle entfernen kann.

    • Inhaltsmodelle
    • Terminologie
    • Metadaten und Taxonomien
    • Wissensgraphen
    • Navigation
    • Rückverfolgbarkeit
    • Wiederverwendung
  2. Regulierte Dokumentation und Sicherheitskommunikation

    Produktinformation, die richtig, vollständig und nachvollziehbar sein muss.

    Technische Dokumentation

    Betriebsanleitungen, Montage- und Wartungsanleitungen und weitere Produktinformationen für Maschinen, MedTech und andere regulierte technische Umgebungen, erstellt in XML-basierten Systemen wie SCHEMA ST4, FrameMaker und Sirius CMS und ausgerichtet an IEC/IEEE 82079-1.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Betriebsanleitungen und andere Produktinformationen gehören zum Produkt. In regulierten Umgebungen müssen sie richtig, vollständig und verwendbar sein.

    Was: Betriebs-, Montage- und Wartungsanleitungen für Maschinen, MedTech und andere regulierte technische Umgebungen, erstellt in XML-basierten Systemen und ausgerichtet an IEC/IEEE 82079-1.

    Wie: Ich erstelle und überarbeite Inhalte im eingesetzten Redaktionssystem, abgestimmt auf die regulatorischen Anforderungen und mit Varianten, die von Anfang an mitgeplant sind.

    • Redaktion und Fachtext
    • Regulatorische Anforderungen
    • Variantenmanagement

    Was, wenn: Kommt eine Produktvariante hinzu, werden bereits modular aufgebaute Inhalte erweitert, statt kopiert und neu geschrieben.

    Sicherheitskommunikation und Nachweisführung

    Sicherheitsbezogene Produktinformation, Dokumentation der Risikobeurteilung und CE-Koordination mit Bezug auf Maschinenrichtlinie, Maschinenverordnung, ISO 12100, ISO 13849 und IEC 62061.

    Meine Rolle umfasst Dokumentation, Koordination und fachliche Unterstützung. Prüfung, Zertifizierung und die rechtliche Konformitätserklärung liegen beim Hersteller und den zuständigen Stellen.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Eine in der Risikobeurteilung ermittelte Gefährdung muss beim Warnhinweis in der Betriebsanleitung ankommen, ohne unterwegs verloren zu gehen oder sich zu verändern.

    Was: Sicherheitsbezogene Produktinformation, Dokumentation der Risikobeurteilung und CE-Koordination mit Bezug auf Maschinenrichtlinie, Maschinenverordnung, ISO 12100, ISO 13849 und IEC 62061.

    Wie: Ich analysiere den Kontext und verknüpfe Gefährdungen, Maßnahmen und Warnhinweise zu einer Nachweiskette, die den regulatorischen Anforderungen folgt.

    • Nachweis und Rückverfolgbarkeit
    • Regulatorische Anforderungen

    Was, wenn: Ändert sich eine Anforderung, zeigen die Verknüpfungen, welche Warnhinweise betroffen sind. Prüfung, Zertifizierung und Konformitätserklärung liegen beim Hersteller und den zuständigen Stellen.

  3. KI-taugliche Inhalte und KI-Regulierung

    Was sich für die Dokumentation ändert, wenn KI Inhalte abruft, zusammenfasst und an ihrer Erstellung beteiligt ist – inhaltlich und regulatorisch.

    KI-taugliche Inhalte

    Inhalte, die korrekt bleiben, wenn KI-Systeme sie abrufen, zusammenfassen oder wiederverwenden: klare Module, explizite Metadaten, belegte Quellen und festgelegte Grenzen dafür, was Automatisierung verändern darf.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: KI-Systeme rufen Inhalte ab, fassen sie zusammen und verwenden sie wieder, ohne ihren Kontext zu kennen. Inhalte müssen diesen Kontext selbst mitbringen.

    Was: Klare Module, explizite Metadaten, belegte Quellen und festgelegte Grenzen dafür, was Automatisierung verändern darf.

    Wie: Ich lege fest, wo KI arbeiten darf und wo Menschen das Ergebnis prüfen, und bereite Inhalte so auf, dass Bedeutung und Quellen in einem gemeinsamen Content-Stamm mit ihnen verbunden bleiben.

    • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil
    • Semantik und Ontologie (konzeptionell)
    • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm

    Was, wenn: Fasst ein KI-System ein Modul zusammen, gehen Quellen und Grenzen mit, sodass sich das Ergebnis am Original prüfen lässt.

    KI-Regulierung

    Wie der EU AI Act, der Cyber Resilience Act und verwandte Regelwerke beeinflussen, was Produktinformation enthalten muss, und wie Dokumentationsteams ihre Inhalte und Prozesse darauf vorbereiten können.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Der EU AI Act, der Cyber Resilience Act und verwandte Regelwerke verändern, was Produktinformation enthalten muss.

    Was: Wie sich diese Regelwerke auf die Dokumentation auswirken und wie Dokumentationsteams ihre Inhalte und Prozesse darauf vorbereiten können.

    Wie: Ich lese die Anforderungen aus Sicht der Dokumentation, lege Prüfpunkte für die Arbeit mit KI fest und verknüpfe jede Anforderung mit den Inhalten, die sie umsetzen.

    • Regulatorische Anforderungen
    • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil
    • Nachweis und Rückverfolgbarkeit

    Was, wenn: Tritt eine Regel in Kraft oder ändert sie sich, zeigen die Verknüpfungen, welche Inhalte und Prozesse betroffen sind. Die rechtliche Bewertung und die Konformität liegen beim Hersteller und den zuständigen Stellen.

  4. Learning und Kommunikation

    Formate, mit denen Menschen technisches Wissen verstehen und anwenden.

    Learning Design und EdTech

    Kompakte Microlearning-Formate und begleitende Micro-Videos zu technischen und regulatorischen Themen, derzeit vertieft durch Weiterbildung am Digital Learning Institute.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Zu wissen, dass es eine Regel gibt, heißt noch nicht, sie anwenden zu können. Technisches und regulatorisches Wissen braucht Lernschritte, die sich umsetzen lassen.

    Was: Kompakte Microlearning-Formate und begleitende Micro-Videos zu technischen und regulatorischen Themen.

    Wie: Ich lege Lernziele und Abfolge fest, schreibe die Inhalte und nutze für die Videos die Dramaturgie der TV-Arbeit. Derzeit vertiefe ich das durch Weiterbildung am Digital Learning Institute.

    • Learning Design und Microlearning
    • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
    • Redaktion und Fachtext

    Was, wenn: Ändert sich das Thema, wird ein modularer Kurs Modul für Modul aktualisiert, statt neu gebaut zu werden.

    Visuelle und multimediale Kommunikation

    Visuelle Erklärungen, Storytelling und Erfahrung in Video- und TV-Produktion, angewendet auf technische Themen, die sich allein über Text schwer erschließen.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Manche technischen Themen erschließen sich allein über Text schwer: Bewegungen, Abläufe, räumliche Zusammenhänge.

    Was: Visuelle Erklärungen, Storytelling und Video, angewendet auf technische Themen.

    Wie: Ich nutze Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton aus meiner TV- und Videoarbeit, in Lernformaten und in der Kommunikation für Entscheider.

    • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
    • Learning Design und Microlearning
    • Kommunikation für Entscheider ohne Fachkenntnisse

    Was, wenn: Wird ein Ablauf gezeigt statt beschrieben, kann der Text kurz bleiben und sich auf das konzentrieren, was das Bild nicht zeigen kann.

    Technisches Marketing und Sales

    Produktkommunikation, die technisch korrekt bleibt – von der Positionierung über Launch-Texte bis zur PR –, sowie Beratung dazu, wie der Vertrieb von vorhandener technischer Dokumentation profitiert und wie sich technische Themen gegenüber Geschäftsführungen ohne Fachkenntnisse vermitteln lassen. Grundlage ist meine Erfahrung in Medien, PR und Marketingkommunikation seit 1994.

    Warum · Was · Wie · Was, wenn

    Warum: Technische Dokumentation enthält oft Informationen, die der Vertrieb nutzen kann, geschrieben für ein anderes Publikum.

    Was: Produktkommunikation, die technisch korrekt bleibt, sowie Beratung dazu, wie der Vertrieb von vorhandener technischer Dokumentation profitiert und wie sich technische Themen gegenüber Geschäftsführungen ohne Fachkenntnisse vermitteln lassen.

    Wie: Ich gehe von der vorhandenen Dokumentation aus und von den Entscheidungen, die Vertrieb und Geschäftsführung treffen müssen. Grundlage ist meine Erfahrung in Medien, PR und Marketingkommunikation seit 1994.

    • Kommunikation für Entscheider ohne Fachkenntnisse
    • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
    • Redaktion und Fachtext

    Was, wenn: Greifen Vertrieb und Dokumentation auf dieselben Inhalte zu, bleiben Produktaussagen im Einklang mit den technischen Fakten.

Arbeitsweise

Erst verstehen und strukturieren, dann je nach Aufgabe

Jeder Auftrag beginnt mit derselben Grundlage. Was danach entsteht, hängt von der Aufgabe ab: ein Content-Pooling-Konzept, ein Variantenmodell, eine Nachweiskette, eine Betriebsanleitung, ein Microlearning-Modul oder eine Beratung für den Vertrieb. Schreiben ist eine dieser Aufgaben, nicht das Ziel aller.

Schicht für Schicht, eingerahmt von den Anforderungen der Abteilungen

Im Kern liegt die Grundlage. Jede Aufgabe legt eine Schicht darum, und die Anforderungen der beteiligten Abteilungen rahmen das Ganze ein. Die Verbindungen zwischen Abteilungen und Aufgaben sind typische Beispiele; in einem Auftrag ergeben sie sich aus der Grundlage.

Anforderungen der Abteilungen

  • Qualitätsabteilung Kontrollierte Prozesse, konsistente Inhalte und dokumentierte Änderungen.
  • Regulatory-Abteilung Inhalte, die die geltenden Vorschriften erfüllen und sich in der technischen Dokumentation nachvollziehen lassen.
  • V&V-Abteilung Anforderungen und Inhalte, die sich über Verifizierung und Validierung hinweg zurückverfolgen lassen.
  • RAM/LCC-Abteilung Prüfbare Lieferantendokumentation und klare Angaben dazu, ob Bauteile über ihren Lebenszyklus geeignet sind: Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit und Lebenszykluskosten.
  • R&D-TechDoc-Team Entwicklungsinformationen, die früh und nachvollziehbar in die Dokumentation gelangen.
  • Abteilung Technische Dokumentation Inhalte, die einmal gepflegt, über Varianten hinweg wiederverwendet und im richtigen Format veröffentlicht werden.
  • Marketingabteilung Technische Aussagen, die korrekt bleiben und auch außerhalb des Fachgebiets verstanden werden.
  • Vertriebsabteilung Argumente aus der vorhandenen technischen Dokumentation, für die Kundschaft und für Geschäftsführungen ohne Fachkenntnisse.
  • Taskforce Corporate Information Management Gemeinsame Begriffe, Metadaten und Strukturen im ganzen Unternehmen, auch für KI-Systeme.

Jede Schicht ist weiter unten als Aufgabe beschrieben, jeweils mit einem simulierten Beispielauftrag als Stummfilm.

Die Grundlage, immer zuerst

  1. Verstehen

    Kontext, Inhalte, Prozesse und Anforderungen erfassen: wer die Information in welchem Moment braucht, welche Regelwerke gelten, welche Quellen und Systeme vorliegen und welche Funktionen beteiligt sind.

    • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  2. Strukturieren

    Inhalte gliedern und benennen, Terminologie und Metadaten festlegen und Bezüge herstellen, etwa von der Risikobeurteilung zum Warnhinweis.

    • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
    • Semantik und Ontologie (konzeptionell)

Danach, je nach Aufgabe

Nach der Grundlage fächert sich die Arbeit auf. Ein Auftrag kann eine dieser Aufgaben umfassen oder mehrere.

  • Semantik und Ontologie

    Konzepte für Begriffe, Beziehungen und Taxonomien, die Inhalten für Menschen und KI-Systeme eine eindeutige Bedeutung geben. Ich arbeite konzeptionell; die technische Implementierung gehört nicht zu meinem Umfang.

    • Semantik und Ontologie (konzeptionell)
    • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
    • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil

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  • Content-Pooling-Konzepte

    Konzepte, die die Anforderungen von R&D, V&V, Regulatory und Quality auf einen gemeinsamen Content-Stamm und einen gemeinsamen Change-Stamm zurückführen, während getrennte Unterlagen je Abteilung und/oder Anforderung bestehen bleiben, so wie Regulatory, Machine Safety Compliance und Quality sie festlegen.

    • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm
    • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
    • Nachweis und Rückverfolgbarkeit
    • Regulatorische Anforderungen

    Nachzulesen: Who can judge an AI model output? · EN 18286 certifies the system, not the company (AI TechDoc Press, Englisch, lesbar nach kostenloser Anmeldung)

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  • Variantenmanagement

    Modelle für Produkt- und Dokumentvarianten, damit gemeinsame Inhalte einmal gepflegt und Abweichungen gezielt gesteuert werden.

    • Variantenmanagement
    • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
    • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm

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  • Nachweisführung und Rückverfolgbarkeit

    Nachweisketten, die Anforderungen, Gefährdungen, Maßnahmen und Inhalte verbinden, auch für ein Qualitätsmanagementsystem, in dem KI eingesetzt wird. Prüfung, Zertifizierung und Konformitätserklärung bleiben beim Hersteller und den zuständigen Stellen.

    • Nachweis und Rückverfolgbarkeit
    • Regulatorische Anforderungen
    • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil

    Nachzulesen: EN 18286 certifies the system, not the company (AI TechDoc Press, Englisch, lesbar nach kostenloser Anmeldung) · Write it Safe. Prove it Safe. (Newsletter)

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  • Redaktion und Umsetzung

    Inhalte erstellen oder überarbeiten, im jeweiligen Redaktionssystem und im passenden Format – vom Topic über die Betriebsanleitung bis zum Fachbeitrag.

    • Redaktion und Fachtext
    • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
    • Regulatorische Anforderungen

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  • Learning und
    E-Learning

    Microlearning-Module und begleitende Micro-Videos zu technischen und regulatorischen Themen, mit Lernzielen, Abfolge und der Dramaturgie aus der TV-Arbeit.

    • Learning Design und Microlearning
    • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
    • Redaktion und Fachtext

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  • Technisches Marketing und Sales

    Beratung dazu, wie der Vertrieb von vorhandener technischer Dokumentation profitiert und wie sich technische Themen gegenüber Geschäftsführungen ohne Fachkenntnisse vermitteln lassen.

    • Kommunikation für Entscheider ohne Fachkenntnisse
    • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
    • Redaktion und Fachtext

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Beispielaufträge als Stummfilme

Sieben kurze Filme ohne Ton, einer je Aufgabe. Jeder Film beginnt mit derselben Grundlage und folgt dann einem simulierten Auftrag. Branchen und Situationen sind erfunden; keiner davon ist ein Kundenprojekt. Die goldene Figur steht für mich.

Semantik und Ontologie

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Ein Hersteller plant einen KI-Assistenten für seine Servicetechniker. In den Unterlagen hat ein Bedienelement mehrere Namen, und ein Begriff für eine andere Funktion wird als Synonym verwendet.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Arbeit mit KI: Grenzen, Prüfpunkte, Urteil
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • Semantik und Ontologie (konzeptionell)
  1. Vier Wörter für einen Taster. Eines davon meint etwas anderes.

  2. 1 · Verstehen

    In den Unterlagen steht Not-Halt, E-Stop, Not-Halt-Taster und Not-Aus. Die Antworten des Assistenten widersprechen sich.

  3. 2 · Strukturieren

    Die Begriffe werden gesammelt und verglichen. Not-Halt wird Vorzugsbenennung mit ihren Synonymen; Not-Aus bezeichnet eine andere Funktion und wird getrennt geführt.

  4. Semantik und Ontologie

    Beziehungen werden festgelegt: ist Teil von, warnt vor, wird geprüft durch. Um den Begriff entsteht ein kleines Begriffsnetz.

  5. Semantik und Ontologie

    Mit eindeutigen Begriffen kann der Assistent jetzt die Stellen finden, die zusammengehören.

  6. Übergabe

    Das Konzept geht an das Implementierungsteam des Herstellers. Die technische Umsetzung gehört nicht zu meinem Umfang.

  7. Eine Bedeutung, für Menschen und für Maschinen.

Content-Pooling-Konzepte

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Ein Hersteller von Medizin- und Laborgeräten führt getrennte Unterlagen für R&D, V&V, Regulatory und Quality. Dieselben Inhalte werden viermal gepflegt und laufen auseinander.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Regulatorische Anforderungen
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm
  • Nachweis und Rückverfolgbarkeit
  1. Vier Abteilungen. Ein Produkt. Vier Fassungen desselben Warnhinweises.

  2. 1 · Verstehen

    Jede Funktion führt eigene Unterlagen, und jede davon ist gefordert. Derselbe Warnhinweis steht in allen vier, jedes Mal anders formuliert.

  3. 2 · Strukturieren

    Die Inhalte werden in Module gegliedert und benannt. Dieselben Module tauchen in allen vier Unterlagen auf.

  4. Content-Pooling

    Die gemeinsamen Module wandern in einen gemeinsamen Content-Stamm. Ein gemeinsamer Change-Stamm erfasst jede Änderung daran.

  5. Content-Pooling

    Die vier Unterlagen bleiben getrennt, so wie Regulatory, Machine Safety Compliance und Quality sie festlegen. Ihre gemeinsamen Module beziehen sie aus dem Content-Stamm.

  6. Content-Pooling

    Eine Änderung kommt herein. Sie durchläuft einmal den Change-Stamm und erreicht nachvollziehbar jede Unterlage, die das Modul verwendet.

  7. Eine Änderung, einmal geprüft. Getrennte Unterlagen, einheitliche Inhalte.

Variantenmanagement

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Ein Maschinenbauer liefert eine Maschine in drei Baugrößen, zwei Spannungsvarianten und mit mehreren Optionen. Jede Kombination hat eine eigene, fast gleiche Betriebsanleitung.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • Variantenmanagement
  • Content-Pooling: gemeinsamer Content-Stamm und Change-Stamm
  • Redaktion und Fachtext
  1. Zwölf Betriebsanleitungen. Eine Korrektur. Nur in einigen davon umgesetzt.

  2. 1 · Verstehen

    Für jede Kombination aus Baugröße, Spannung und Option wurde eine Anleitung kopiert und angepasst. Jede Korrektur muss in jeder Kopie einzeln erfolgen.

  3. 2 · Strukturieren

    Inhalte, die für alle Varianten gelten, werden als gemeinsam markiert, abweichende Inhalte als variantenspezifisch.

  4. Variantenmanagement

    Ein Variantenmodell beschreibt die Merkmale, die den Unterschied machen: Baugröße, Spannung, Option. Jedes variantenspezifische Modul wird seinen Merkmalen zugeordnet.

  5. Variantenmanagement

    Eine Konfiguration wird gewählt. Aus den gemeinsamen Inhalten und den passenden Modulen entsteht die Anleitung für genau diese Maschine.

  6. Variantenmanagement

    Eine Korrektur in den gemeinsamen Inhalten erfolgt einmal und erreicht alle Varianten.

  7. Einmal pflegen. Gezielt abweichen.

Nachweisführung und Rückverfolgbarkeit

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Für eine Maschine nach der Maschinenverordnung möchte der Hersteller jeden Warnhinweis der Betriebsanleitung auf seine Gefährdung, seine Schutzmaßnahme und seinen Nachweis zurückführen können.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Regulatorische Anforderungen
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • Nachweis und Rückverfolgbarkeit
  1. Ein Warnhinweis in der Anleitung. Niemand kann mehr sagen, woher er kommt.

  2. 1 · Verstehen

    Risikobeurteilung, Betriebsanleitung und Prüfnachweise liegen nebeneinander, ohne Verweise aufeinander.

  3. 2 · Strukturieren

    Jede Gefährdung erhält eine Kennung. Die Kennungen tauchen in den Maßnahmen, den Warnhinweisen und den Prüfnachweisen wieder auf.

  4. Nachweiskette

    Eine Kette entsteht: Anforderung, Gefährdung, Schutzmaßnahme, Warnhinweis, Nachweis. Zwischen Maßnahme und Warnhinweis fehlt ein Glied.

  5. Nachweiskette

    Die Lücke geht an den Hersteller, der sie schließt. Die Kette ist vollständig.

  6. Abgrenzung

    Prüfung, Zertifizierung und Konformitätserklärung bleiben beim Hersteller und den zuständigen Stellen.

  7. Jeder Warnhinweis hat einen Ursprung. Jeder Ursprung hat seinen Nachweis.

Redaktion und Umsetzung

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Eine neue Maschine braucht eine Betriebsanleitung im Redaktionssystem des Herstellers. Die Quellen sind verstreut: Konstruktionsdaten, Notizen aus der Entwicklung und die Risikobeurteilung.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • Redaktion und Fachtext
  • Regulatorische Anforderungen
  1. Die Maschine ist fertig. Die Betriebsanleitung noch nicht.

  2. 1 · Verstehen

    Gespräche mit der Entwicklung zeigen, wer die Anleitung liest, in welcher Situation und mit welchem Vorwissen. Die Quellen werden gesammelt.

  3. 2 · Strukturieren

    Eine Gliederung entsteht. Topics werden benannt, die Terminologie wird festgelegt.

  4. Redaktion

    Die Topics werden geschrieben: Handlungsanweisungen, Abbildungen und die Sicherheitshinweise aus der Risikobeurteilung.

  5. Prüfung

    Die Entwicklung prüft die Inhalte. Markierte Stellen werden überarbeitet und erneut geprüft.

  6. Ausgabe

    Die Anleitung wird aus dem Redaktionssystem in den geforderten Formaten ausgegeben, gedruckt und am Bildschirm.

  7. Der digitale Zwilling war vollständig. Jetzt ist es auch die Nutzerinformation: geschrieben, geprüft, freigegeben.

Learning und E-Learning

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Ein Hersteller hat sein Verfahren zum sicheren Freischalten seiner Maschinen geändert. Die Servicetechniker sollen die Änderung lernen, ohne einen ganzen Schulungstag dafür einzuplanen.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Learning Design und Microlearning
  • Informationsarchitektur und Inhaltsmodelle
  • TV- und Videoredaktion: Storytelling, Dramaturgie, Bild und Ton
  • Redaktion und Fachtext
  1. Das Verfahren hat sich geändert. Die Gewohnheit nicht.

  2. 1 · Verstehen

    Die Techniker arbeiten vor Ort, mit wenig Zeit und einem Tablet. Die Analyse klärt, was sie danach können müssen.

  3. 2 · Strukturieren

    Lernziele werden als beobachtbare Handlungen formuliert. Drei kurze Einheiten bilden eine Abfolge.

  4. Learning Design

    Ein Storyboard für ein Micro-Video entsteht Einstellung für Einstellung, mit der Dramaturgie aus der TV-Arbeit.

  5. Learning Design

    Fragen prüfen jeden Schritt. Eine falsche Antwort führt zuerst zu einem Hinweis, dann zur Lösung.

  6. Ergebnis

    Ein Microlearning-Modul von etwa sieben Minuten ist fertig, für das Tablet vor Ort.

  7. Kurz lernen. Sicher handeln.

Technisches Marketing und Sales

Simuliertes Beispiel – kein Kundenprojekt

Auftrag: Der Vertrieb eines Herstellers soll einer Geschäftsführung ohne technischen Hintergrund erklären, was eine Sicherheitsfunktion leistet.

  • Analyse von Kontext, Inhalten und Prozessen
  • Kommunikation für Entscheider ohne Fachkenntnisse
  • Redaktion und Fachtext
  1. Die Technik ist gut. Das Gespräch nicht.

  2. 1 · Verstehen

    Der Vertrieb stellt die Funktion in Fachbegriffen vor. Sie erreichen die Geschäftsführung nicht.

  3. 2 · Strukturieren

    Die vorhandene technische Dokumentation beantwortet bereits vieles, was die Geschäftsführung wissen muss. Diese Stellen werden ermittelt.

  4. Beratung

    Ich berate den Vertrieb dazu, wie er diese Inhalte im Gespräch nutzt.

  5. Ergebnis

    Im nächsten Gespräch erfährt die Geschäftsführung, was die Funktion für das Unternehmen bedeutet.

  6. Was in der Dokumentation steht, kann auch beim Verkaufen helfen.

Die Methodik hinter vielen dieser Aufgaben beschreibe ich in den Newslettern Cut Complexity — Create Clarity und Write it Safe. Prove it Safe. sowie auf AI TechDoc Press.

Publikationen

Öffentliche Fachbeiträge

Öffentliche Inhalte von AI TechDoc, die zeigen, wie ich ein Thema angehe. Kundendokumente und interne Unternehmensunterlagen sind vertraulich und werden hier nicht veröffentlicht.

Blueprint · AI TechDoc Knowledge

Zeitalter der KI: Phasen, Kontrollpunkte und Grenzen

Ein Plan für den Content-Lebenszyklus, wenn KI an der Erstellung und Pflege von Dokumentation beteiligt ist. Er beschreibt elf Phasen, ein Gate und zwei Grenzbereiche und fragt, wer in jeder Phase entscheidet und welche Verantwortung beim Menschen bleibt.

Autorin laut Seite: Saina Veigel · Ausgabe 1, 2026

Context Card · AI TechDoc Knowledge

Wenn ein KI-Agent die Grenze überschreitet: erkennen, eindämmen und den Betrieb wiederherstellen

Eine Pathway-Map dazu, was bereitstehen muss, wenn ein KI-Agent in IT-Systemen, IoT-Flotten, der OT oder an Maschinen außerhalb seiner zulässigen Grenzen handelt: wie der Vorfall erkannt und eingedämmt wird und wie der Betrieb kontrolliert wieder aufgenommen wird, mit Routen für vier Rollen.

Veröffentlicht von AI TechDoc Knowledge; Herausgeberin und Chefredakteurin Saina Veigel

Das AI-TechDoc-Ökosystem

AI TechDoc ist eine Gruppe von Publikationen zu technischer Dokumentation, Regulierung und KI. Diese Website ist davon unabhängig: Sie zeigt mein berufliches Profil und verweist auf ausgewählte öffentliche Inhalte.

  • AI TechDoc Knowledge Veröffentlicht

    Fachwissen zum Nachschlagen: Glossare, Context Cards und Blueprints.

  • AI TechDoc Press Veröffentlicht

    Artikel, Analysen und redaktionelle Einordnung, erscheint als Newsletter auf Substack (in englischer Sprache).

  • AI TechDoc Learning Geplant

    Lernpfade, Übungen und künftig Kurse. Eine Vorschau des KI-Lernpfads (in englischer Sprache) ist auf AI TechDoc Knowledge verfügbar; die Kurse sind in Vorbereitung.

Konzeptarbeit

Konzepte und Blueprints

Konzepte, die ich neben meiner Projektarbeit entwickle. Einige sind noch in Arbeit, andere sind als Blueprints veröffentlicht. Sie beschreiben, wie sich Dokumentation und ihr Kontext strukturieren lassen; keines davon ist eine Bestätigung der Konformität.

In Entwicklung

  • Konzept in Entwicklung

    Betriebsanleitung auf Grundlage der Maschinenverordnung

    Ein Konzept für eine an der EU-Maschinenverordnung orientierte Betriebsanleitung, das auch den Cyber Resilience Act berücksichtigt. Es handelt sich um ein Arbeitskonzept, nicht um eine Bestätigung der Konformität.

  • Konzept in Entwicklung

    Erweiterte Risikobeurteilung

    Ein erweitertes Konzept für die Risikobeurteilung und ihre Dokumentation, das sich derzeit in Entwicklung befindet.

Ich berate zu zwei Fragen:

  1. was eine Betriebsanleitung enthalten muss, damit sie den Anforderungen der Maschinenverordnung entspricht, und
  2. wie sich Inhalte von Betriebsanleitungen und Risikobeurteilungen mithilfe von Context-Tabellen miteinander harmonisieren lassen.

Veröffentlichte Blueprints

Sechs Blueprints auf AI TechDoc Knowledge, jeder ein Denkmodell für die technische Dokumentation. Auf den Seiten bin ich als Autorin genannt.

Weiterbildung

Qualifikation und Weiterbildung

Abgeschlossene Qualifikationen und Fortbildungen sowie laufende Kurse.

Qualifikationen

  • Abgeschlossen

    tekom-zertifizierte technische Redakteurin

    Zertifizierung durch die tekom, den Fachverband für technische Kommunikation.

  • Abgeschlossen

    TÜV-Fortbildung MedTech – Expert Technical Documentation

    TÜV-Fortbildung zur technischen Dokumentation für Medizinprodukte, abgeschlossen im Dezember 2022.

  • Abgeschlossen

    CE- und Risikomanagement-Kurs · CExpert

    Ausbildung bei CExpert (Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Kessels), von TÜV Rheinland zertifizierte Lehrgangsmodule I bis V, abgeschlossen im Mai 2026.

Weiterbildung

  • Laufend

    Professional Diploma in Digital Learning Design (CLPD) · Digital Learning Institute

    Weiterbildung im Learning Design als Teil meines EdTech-Schwerpunkts.

  • Laufend

    Associate Certificate in AI for Teaching & Learning · Digital Learning Institute

    Weiterbildung zum Einsatz von KI im E-Learning.

Über mich

Beruflicher Hintergrund

Ich bin Senior Technical Writer und arbeite seit 2015 in der technischen Dokumentation. Die Grundlagen dafür entstanden früher: Ab 2010 habe ich in der technischen Koordination maritime Sicherheitsdokumentation bearbeitet, 2013 eine sechsmonatige tekom-Fortbildung absolviert und 2014 die tekom-Zertifizierung als technische Redakteurin erhalten.

Medien, PR und Marketingkommunikation gehören seit 1994 zu meiner Arbeit. Von 1994 bis 1996 und im Jahr 2000 war ich für NGOs in Kommunikation und PR tätig. Ab 1997 habe ich für einen Sender gearbeitet, 1998 ein Volontariat in Journalismus, TV-Redaktion und Magazinproduktion abgeschlossen und 2000 – 2001 TV-Programme für den panarabischen Raum entwickelt.

In der technischen Dokumentation habe ich für Maschinen, MedTech und andere regulierte technische Umgebungen gearbeitet. Meine Arbeit umfasst Informationsarchitektur, technische Dokumentation, CE-Koordination, Maschinensicherheit, sicherheitsbezogene Produktinformation, Risikobeurteilung und regulatorische Dokumentation. In der Medizintechnik betraf das nicht nur die Medizinprodukteverordnung (MDR), sondern auch die Anforderungen der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der chinesischen National Medical Products Administration (NMPA). Ich habe MDR-Zertifizierungen unterstützt.

Mein redaktioneller Werdegang – Journalismus, Storytelling, E-Learning-Formate sowie Video- und TV-Produktion – ergänzt meine Arbeit in der technischen Kommunikation; er ist nicht ihre Grundlage. Die Prinzipien der tekom und der technischen Kommunikation unterscheiden sich deutlich von der redaktionellen TV-Arbeit: Struktur, eindeutige Handlungsanweisungen und sicherheitsbezogene Information folgen eigenen Regeln. Die redaktionelle Seite bringt den Blick auf die lesende Person, auf die Reihenfolge und darauf, was ein Bild besser erklärt als ein Absatz. Heute verbinde ich beides in Microlearning-Formaten und Micro-Videos zu technischen und regulatorischen Themen.

Als Herausgeberin und Redakteurin veröffentliche ich Artikel und Analysen auf AI TechDoc Press und leiste Beiträge zu AI TechDoc Knowledge, wo Blueprints, Context Cards und eine Vorschau des KI-Lernpfads (in englischer Sprache) verfügbar sind. Meine beiden LinkedIn-Newsletter „Cut Complexity — Create Clarity“ und „Write it Safe. Prove it Safe.“ sowie die Case Notes unter Technical Documentation Expertise zeigen, wie ich an realen Themen arbeite.

Redaktionssysteme
XML-basierte Umgebungen, darunter SCHEMA ST4, FrameMaker und Sirius CMS
Normen und Regelwerke in meiner Arbeit
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Maschinenverordnung (EU) 2023/1230, ISO 12100, ISO 13849, IEC 62061, IEC/IEEE 82079-1, Medizinprodukteverordnung (MDR), FDA-Anforderungen an Medizinprodukte (USA), NMPA-Anforderungen an Medizinprodukte (China)
Formate
Betriebsanleitungen, sicherheitsbezogene Produktinformation, regulatorische Dokumentation, Microlearning, Micro-Videos, redaktionelle und PR-Texte
Branchen
Maschinen und automatisierte Produktionslinien, Robotik, Medizintechnik (darunter In-vitro-Diagnostik und Radiologie), pharmazeutische Produktion (GMP), Schienenfahrzeuge, maritime Wirtschaft und Marineschiffbau, Photonik und Optik, Halbleiter und Elektronik, Industriesoftware und Automatisierung
Fachthemen
Photonik und Optik: optische Messtechnik, Sensor- und Bildgebungssysteme, Metrologie, NIR · Halbleiter: integrierte Schaltungen, Datenblätter, Motion Control mit Schrittmotoren und Antrieben · Robotik und Automatisierung: Roboterarme, vernetzte Produktionslinien, SPS-gesteuerte Schnittstellen, HMI, Sicherheitsfunktionen · Mechatronische Systeme · Röntgen und Durchleuchtung · Software für Medizinprodukte · GMP und Datenintegrität (ALCOA+)

Werdegang – Entwicklungslinien

  1. 1990 – Medien, PR und Marketingkommunikation: IHK-Kaufmannsgehilfenbrief – kaufmännische Berufsausbildung
  2. 1994 – 1996 und 2000 – Medien, PR und Marketingkommunikation: Kommunikation und PR für NGOs
  3. Ab 1997 – Medien, PR und Marketingkommunikation: Tätigkeit für einen Sender
  4. 1998 – Medien, PR und Marketingkommunikation: Volontariat in Journalismus, TV-Redaktion und Magazinproduktion
  5. 2000 – 2001 – Medien, PR und Marketingkommunikation: TV-Programmentwicklung für den panarabischen Raum
  6. Seit 2010 – Technische Kommunikation: Technische Koordination – maritime Sicherheitsdokumentation
  7. 2013 – Technische Kommunikation: Sechsmonatige tekom-Fortbildung für technische Redaktion (2013), anschließend tekom-Zertifizierung als technische Redakteurin (2014)
  8. Seit 2015 – Technische Kommunikation
  9. Seit 2016 – Strukturierte Inhalte / XML
  10. Seit 2018 – MedTech & Regulatory
  11. Seit 2021 – Anforderungen & Nachweise
  12. Dez. 2022 – MedTech & Regulatory: TÜV-Fortbildung MedTech – Expert Technical Documentation
  13. Seit 2023 – Safety / CE / Maschinenintegration: Sicherheitsinformationen für Schienenfahrzeuge
  14. Seit 2023 – Informationsarchitektur & Digital Learning: E-Learning und Topic Guides
  15. Seit 2025 – Safety / CE / Maschinenintegration
  16. Mai 2026 – Safety / CE / Maschinenintegration: CE- und Risikomanagement-Kurs – TÜV-Zertifikat über CExpert (Ulrich Kessels)
  17. 2026 – Informationsarchitektur & Digital Learning: Professional Diploma in Digital Learning Design (CLPD), Digital Learning Institute – laufend
  18. 2026 – Informationsarchitektur & Digital Learning: Associate Certificate in AI for Teaching & Learning, Digital Learning Institute – laufend
  19. 2026 – Informationsarchitektur & Digital Learning: Masterstudium Education, Media, and Digitalization (M.A.), verbindet Pädagogik und Mediendidaktik mit einer interdisziplinären Perspektive auf die digitale Entwicklung – laufend
  • Arbeitsfeld
  • Frühere Erfahrung
  • Aus- oder Weiterbildung
  • Laufend

Zusammenarbeit & Kontakt

Zusammenarbeit

Welche Form der Zusammenarbeit ich anbiete, hängt vom Standort der Organisation ab. In beiden Fällen arbeiten Sie direkt mit mir, nicht mit einem Team.

Verfügbarkeit

  1. Ab sofort bis Weihnachten 2026

    Kurze Projekte

  2. Ab Januar 2027

    Mittel- und langfristige Projekte

Internationale Zusammenarbeit

Deutschland · Großbritannien · USA · weitere Länder

Für Organisationen in Deutschland, Großbritannien, den USA und weiteren Ländern arbeite ich ausschließlich freiberuflich und projektbezogen.

Schweiz

Kurz-, mittel- und langfristige Projekte

In der Schweiz arbeite ich bei kurz-, mittel- und langfristigen Projekten im Angestelltenverhältnis, befristet oder unbefristet.